Epischer Rechner: Ergebnisse in Mathematik in Echtzeit für Lehrende und Lernende (Schule)

Epischer Rechner: Ergebnisse in Mathematik in Echtzeit für Lehrende und Lernende (Schule)

Screenshot der Beurteilungsliste

Epischer Rechner: Ergebnisse in Mathematik in Echtzeit für Lehrende und Lernende (Schule)

Schnelle Ergebnisse für eine mathematische Aufgaben – wer will das nicht? Als Lehrender habe ich in den Schulstufen 5-8 oft meine Probleme zu schnellen Ergebnissen zu kommen. Es gibt zwar für vieles Einzellösungen aber ich wollte alles auf einem Platz haben. Thematisch sortiert habe ich mir also einfach eine Google Tabelle zusammengestellt, die natürlich auch in Excel funktioniert. Dort trage ich Angaben ein und erhalte direkt die passende Lösung. Beispielsweise soll das Volumen und die Oberfläche eines Zylinders berechnet werden – nach Eingabe von Radius und Höhe erhalte ich direkt G, U, M, O und V. 

Kannst du nicht selbst rechnen?

Die Frage sollte eher lauten: „warum rechnest du nicht selbst?“. Im Unterrichtsalltag habe ich direkt viele Beispiele aus Büchern und auch selbst ausgedachte. Das Problem ist natürlich immer die Zeit. Ich hätte also gerne die Lösung sofort, sodass ich bei Schwierigkeiten individueller auf einzelne Lernende eingehen kann. Außerdem habe ich in meinem „Epischen Rechner“ auch Zwischenergebnisse, sodass ich Rechenwege schneller auf Fehler überprüfen kann – es zählt nicht nur das Endergebnis, sondern der gesamte Weg bis dorthin.

Im Dokument – das hier auch frei zur Verfügung steht – werden die orangen Felder befüllt, die grünen werden automatisch berechnet. In Schulbüchern ist oft von „gegeben“ und „gesucht“ die Rede, weshalb auch in der Tabelle diese Wortwahl verbaut ist. Die Tabelle kann natürlich grafisch und inhaltlich angepasst werden, mir passt sie aktuell so. Nur die Schuldenrechnung ist noch in Arbeit. Ich habe einfach über die Schuljahre immer wieder etwas dazugenommen und kann damit sehr schnell agieren.

Benefit für Lernende

Tatsächlich dürfen meine Schülerinnen und Schüler den Rechner auch verwenden. Ich habe das Dokument über unser Lernmanagement-System virtuell ausgeteilt, damit Hausübungen selbst kontrolliert werden. Dabei ist für mich, wie schon immer, nicht das Ergebnis am Schluss entscheidend, sondern der Weg dorthin. Ohne Rechenweg, also mit reinen Ergebnissen gibt es keine Beurteilung. Dafür hat die Klasse aber ein Tool zur Hand, das auch Zwischenergebnisse liefert. Beispielsweise könnte bereits der Umfang der Grundfläche beim Zylinder fehlerhaft sein – das würde dann auch zur fehlerhaften Berechnung der Oberfläche führen. 

Download

Ja – du darfst das gerne haben. Wie fast alles, was ich so baue, gebe ich auch das gerne weiter. Der erste Button führt dich direkt zum Epischen Rechner – dort kannst du dir die kleine Liste ansehen. Ganz unten sind die Reiter für verschiedene Themengebiete – dort kannst du auch über „Datei -> Herunterladen“ eine Excel-Version herunterladen. Möchtest du direkt eine Kopie dieser Liste in deinem Google-Drive haben, dann nimm den zweiten Button.

GoodNotes + iPad als Gamechanger in der Schule – ein super Tool für die Praxis

GoodNotes + iPad als Gamechanger in der Schule – ein super Tool für die Praxis

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GoodNotes + iPad als Gamechanger in der Schule – ein super Tool für die Praxis

Digitale Schrift in allen Lebenslagen kann nicht nur privat, sondern auch im Unterricht vorteilhaft eingesetzt werden. Die App GoodNotes bietet viele Möglichkeiten um zu schreiben und zu skizzieren und noch viele weitere, die im Klassenzimmer Anwendung finden. Auch für Mathematik eignet sich das Tool meiner Wahl – mehr dazu und einige give-aways gibt es hier.

Bevor wir starten

Im aktuellen Schuljahr bin ich in mehreren Klassen Mathematiklehrer und auch Biologiestunden zählen zu meiner Lehrfächerverteilung. Natürlich gibt es da noch mehr, GoodNotes lässt sich hierbei aber am Besten einsetzen. Meine Mitschrift erfolgt live am Tablet in der Stunde, die Lernenden sehen auf dem projizierten Bild, was ich mache – eine Art digitale Tafel. Sie sehen aber keine Einstellungen, Benachrichtigungen, sondern nur das reine, digitale Tafelbild. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • kein Löschen der Tafel mehr
  • besserer Kontrast (z.B. schwarz auf weiß) und gute Lesbarkeit
  • vielfältige Möglichkeiten durch den Einsatz von Farben, Formen, Skizzen, Markierungen, u.v.m.
  • Lernende können das Layout besser in das Heft übertragen (A4 bei mir, A4 bei den Schülerinnen und Schülern)
  • einfaches Vergrößern und Verkleinern und auch zoomen
  • leichtes Zurückscrollen (z.B. zur letzten Stunde)
  • schnelles einfügen von Inhalten wie etwa Bildern
  • Blickkontakt mit den Schülerinnen und Schülern
  • schnelle Hinweise durch den digitalen Laserpointer

In vielen Bereichen eignet sich der Gedanke, zuerst an das Ziel zu denken. In meinem Fall half mir das, GoodNotes zu entdecken und effizient zu nutzen. Ich benötige einerseits einen Ersatz für die Kreidetafel, der es möglich macht während Unterrichtsstunden in die vergangenen Aufzeichnungen zu blicken und andererseits eine Möglichkeit auch meine mathematischen Kritzeleien unterzubringen. Konstruktionen von Formen und Körpern führe ich jedoch nach wie vor offline bzw. analog mit Stift, Geodreieck, Zirkel und Papier durch. Zum Schluss möchte ich aber noch die Möglichkeit haben, dass Schülerinnen und Schüler nur das sehen, was sie sehen sollen und via Exportfunktion auch meine Mitschrift sehen können.

Diese Funktionen bietet mir GoodNotes und kann sogar noch über Umwege ein klein wenig mehr.

Was braucht man?

Neben Apples iPad ist ein Stift voraussetzung, um GoodNotes effizient zu nutzen. Da der originale Apple Pencil manchen doch zu teuer erscheint, gebe ich hier ein paar Gedanken mit: Der originale Stift ist zu 100% auf das iPad zugeschnitten. In der ersten Version wird dieser über den Lightning-Port direkt am iPad geladen, in der zweiten Generation klappt dies induktiv. Je nach iPad ist entweder jener der ersten Generation oder eben der andere kompatibel. Neben reinem Schreiben eignet sich dieser aber auch hervorragend zum Zeichnen – dabei unterstützt der Apple Pencil auch im abgeschrägten Zustand die Eingabe und verhält sich dabei ähnlich wie ein Bleistift oder Buntstift.

Sollte das iPad in Kombination mit dem Stift überwiegend zum Schreiben genutzt werden, dann gibt es von Adonit oder Logitech passende und günstigere Alternativen:

Diese Stifte bieten vielleicht nicht den gleichen Komfort beim Laden und Verwalten, sind für Schrift aber eine absolute Empfehlung. Soll es doch der Apple Pencil werden, könnte es auch sein, dass man diesen gebraucht gut und günstig findet – es gibt doch einige Leute, die den falschen Stift gekauft haben und diesen dann über diverse Plattformen wieder loswerden möchten.

Weit über die Grundfunktionen hinaus

GoodNotes bietet in der fünften Version nicht nur die Möglichkeit Notizbücher zu befüllen, sondern auch einen eigenen Modus der bei einer Beamer- oder Monitor-Verbindung aktiv wird. In meinem Umfeld  ist das iPad über einen HDMI-Adapter mit dem Beamer verbunden, sodass die Schülerinnen und Schüler das sehen, was ich schreibe. Der Präsentationsmodus, dessen automatische Aktivierung eingestellt werden kann, lässt Menüpunkte und Auswahlwerkzeuge beim Beamer-Bild verschwinden. So sehe ich die übliche GoodNotes-Ansicht, andere sehen jedoch nur das Hintergrundbild und meine Schrift. So werden ganze Seiten im Hochformat angezeigt, während beispielsweise Ausschnitte im Querformat dargestellt sind. Die Ablenkung ist dann nicht gegeben. In meinem Fall sehen die Schülerinnen und Schüler nicht, wenn ich zwischen Radiergummi und Stift wechsle. Seit dem Update auf iPadOS 13 steht in GoodNotes 5 auch die Funktion zur Verfügung, zwei Dokumente nebeneinander geöffnet zu haben. Über einen Button wird ausgewählt, welches Dokument über den Beamer angezeigt wird. Ich habe damit das digitale Schulbuch oder PDF-Dokumente mit Vorbereitungen und mein digitales Schulübungsheft nebeneinander, projiziert wird aber immer nur eines von beiden. 

Neben diversen Stiften und Tools um Formen zu zeichnen, gibt es auch Markier-Werkzeuge, eine automatische Handschrifterkennung und die Möglichkeit Bilder einzufügen. Dabei kann auch über Bilder geschrieben werden und schönere Skizzen gelingen schnell und einfach – es ist wie digitales Abpausen. Dabei können Linien auch im Nachhinein farblich angepasst oder direkt gelöscht werden das gilt auch für Linien und Formen, die dann noch eine Größenanpassung zulassen.

Ein Notizbuch richtig erstellen

Natürlich wollte ich nach dem Download sofort loslegen und merkte erst einige Zeit später, dass die Ein oder Andere Möglichkeit vorher bedacht werden sollte. Notizbücher bestehen aus einem Deckblatt, dass einfach die erste Seite des Notizbuches darstellt. Dahingehend kann neben den Vorlagen auch ein eigenes Bild dafür verwendet werden. Bei der Erstellung eines neuen Notizbuches fragt GoodNotes nach dem gewünschten Hintergrund. Dabei gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten in verschiedenen Formaten – auch linierte und karierte Templates gibt es dort.

Seit der fünften Version ist es nun möglich eine Ordnerstruktur aufzubauen – Drag & Drop wird auch unterstützt. Neben Ordnern und Dokumenten können auch Bilder aufgenommen oder Dokumente gescannt werden. Dazu dient dann die eingebaute Kamera. Ebenso kann von anderen Quellen, wie USB-Sticks oder Cloud-Speichern importiert werden. Bei der Erstellung eines neuen Dokuments wird aus einer Vielzahl an Titelblättern und Seitenlayouts ausgewählt. Neben den Vorlagen DINA7 bis DINA3 kann auch zwischen Letter oder Tabloid-Formaten ausgewählt werden. Weiterer Parameter ist die Hintergrundfarbe. Einige Auswahlmöglichkeiten der Papiersorte sind liniert, kariert, dotted, leer, cornell, Notenzeilen oder Tabulator.

Diese haben aber einen entscheidenden Nachteil: Die Abstände der Kästchen bzw. Linien stimmen nicht mit üblichen Heftformaten überein. Ich habe mir also eine PDF-Vorlage erstellt und diese in GoodNotes eingefügt. Damit ist die Mitschrift meines Mathematikunterrichts noch realistischer, da auch die Schülerinnen und Schüler auf dem gleichen kariertem Papier arbeiten. Nebenbei wäre das Ergebnis auch beim Ausdrucken deutlich übersichtlicher.

Zwei Kästchen entsprechen bei meiner Vorlage dem üblichen Zentimeter und auch beim linierten Papier habe ich die Größe entsprechen angepasst. Damit auch du davon profitieren kannst, gibt es den Download der PDF-Vorlagen ganz unten. Am Besten kann man diesen Beitrag direkt am iPad öffnen, dann muss die Vorlage nicht noch extra transferiert werden (dazu gibt es die jeweiligen QR-Codes zum Scannen). Hinweise zur Verwendung der Vorlagen befinden sich am Ende diesen Beitrags.

Vorlage: kariert

Vorlage: liniert

Sonst noch was?

Für private Zwecke würde eigentlich auch Apples Notizen-App dienen, GoodNotes bietet im Schulkontext aber die Möglichkeit, aufwändige Tafelbilder für die Ewigkeit zu speichern und bereits im Vorfeld zu produzieren. Außerdem gelingt das Richtigstellen bzw. Korrigieren von Fehlern deutlich einfacher. Mein absolutes Lieblingsfeature ist aber der Sichtkontakt zu den Lernenden. Natürlich gibt es vielerlei Sozialformen und nicht nur Frontalunterricht, jedoch habe ich bspw. bei letzterem die Schülerinnen und Schüler nun direkt im Blick. Das ist meiner Meinung nach sehr vorteilhaft, da ich während meiner Arbeit sehr gerne auch spreche und dabei die Gruppe auch gerne ansehe. Der Nachteil ist jedoch, dass ich mehr sitze, als wenn ich an der Tafel arbeite – das muss ich dann anders ausgleichen.

GoodNotes unterstützt in der aktuellsten Version auch das gemeinsame Arbeiten an einem Notizbuch – die iCloud-Freigabe macht es möglich. Bei Backups kann aber auch auf andere Dienste, wie etwa Google Drive zurückgegriffen werden.

Tafelbilder, Vorbereitungen, Protokolle und andere Mitschriften bringen auch die Anwendung in Elterngesprächen mit sich. Dabei kann für eine Klasse ein Administrations-Notizbuch angelegt werden. Dabei greife ich persönlich doch lieber zu anderen Diensten und Listen führe ich auch vollkommen digital ohne Handschrift.

 

Download

Die App ist ausschließlich in Apples „App Store“ für etwa 9 € erhältlich. Ich finde den in letzter Zeit gestiegenen Preis, in Anbetracht der Funktionalität, immer noch mehr als angemessen. Das entspricht etwa den Ausgaben von drei bis vier Collageblöcken.

Neben den Papiervorlagen dient mir auch ein passendes Bild eines Geo-Dreiecks im Mathematikunterricht. Die Handhabung ist zwar nicht perfekt, jedoch für meine Zwecke vollkommen ausreichend: dabei das Dreieck als Bild einfügen und durch die Größenanpassung auf der Seite platzieren. (Link zum Dreieck)

Für die Papiervorlagen habe ich noch einen Hinweis: Nach dem Herunterladen sollte das PDF-Dokument direkt in GoodNotes importiert werden. Dabei ist es von Vorteil, wenn das Dokument, in welches die Vorlage gelangen soll, bereits vorher geöffnet ist. GoodNotes fragt mein Importieren nach, ob das PDF-Dokument in das aktuelle Notizbuch importiert werden soll. Ist die Volage importiert wird jede nächste Seite direkt mit der Vorlage hinterlegt. Ich importiere daher entweder direkt nach der Erstellung eines Notizbuches die Vorlage oder nehme die Vorlage direkt als neues Notizbuch und passe die erste Seite an (diese stellt dann auch das Thumbnail in der Übersicht dar). 

Lernvideos, Streaming und Videokonferenzen – so macht man es sich leicht – Anleitung (OBS)

Lernvideos, Streaming und Videokonferenzen – so macht man es sich leicht – Anleitung (OBS)

Screenshot der Beurteilungsliste

Lernvideos, Streaming und Videokonferenzen – so macht man es sich leicht – Anleitung (OBS)

Bildschirmfreigabe, Webcam, Mikrofon: Lernvideos und Videokonferenzen haben doch einige Gemeinsamkeiten. Im Lernvideo wird oft Schritt für Schritt produziert, während bei Videokonferenzen dafür natürlich keine Zeit bleibt. Deshalb geht es in diesem Beitrag um eine schnelle und kostenlose Option die Tricks aus beiden Welten zu verbinden – und zwar einfach!

Damals, als noch …

Vor allem vor 2020 waren meine Lernvideos überwiegend Screencasts, die vor überwiegend mit Laptop oder iPad produziert wurden. Dabei sind die hauseigenen Funktionen ausreichend um Bildschirm und Ton (sogar via externem Mikrofon) gleichzeitig aufzunehmen. Was eigentlich nie vorkam, war das eigene Bild – also eine Einblendung der „Webcam“. Was Gaming-Streamer schon seit Jahren nutzen, um die Zuschauerbindung zu erhöhen habe ich wohl total verpasst. Ich liefere aber auch nur fünfminütige Häppchen mit Erklärungen in einfacher Form und nicht stundenlange Live-Streams.

YouTuber zu sein ist kein richtiger Beruf

Lehrer vor 2020

Seit März 2020 bin ich zum Teil auf Videokonferenzen angewiesen und unterrichte in meinen Mathematikstunden auch mit freigegebenem iPad-Bildschirm. Praktischerweise kann ich das mit dem Tablet umsetzen und in GoodNotes schreiben. Gleich zu Beginn störte natürlich das Aufsetzen des Stiftes am Display, denn das interne Mikrofon übertrug auch dieses Klackern. Weiteres Glück hatte ich dann, da ich mein USB-Mikrofon auch direkt am iPad nutzen konnte. Was jedoch weiterhin problematisch ist: Ich sehe niemanden, solange ich meinen Bildschirm freigebe – da blieb nur die Option, ein zweites Mal in die Session einzusteigen.

Das geht noch etwas besser

Nach einiger Zeit fand ich meinen Workflow mit Bildschirmübertragung iPad -> MacBook, sodass ich schnell zwischen Klasse und Bildschirmfreigabe wechseln konnte. Die Lösung war für viele Wochen praktikabel, jedoch aufwändig. Der Supergau war erreicht, als ich Konstruktionen in der Videokonferenz vorzeigen wollte, denn dabei helfen digitale Tools meiner Meinung nach nicht.

So hätte ich es gerne

Meine Anforderungen, was in der Videokonferenz zeitgleich sichtbar sein soll:

  • Mein Webcambild (da bin ich selbst zu sehen)
  • Meine Schülerinnen und Schüler
  • meinen iPad-Bildschirm, wo ich mitschreibe oder
  • das Kamerabild meines Tablets/Smartphones, dass von oben auf das Heft filmt

Die Herangehensweise war mir jedoch nicht bekannt, auch das Kamerabild des Smartphones in die Videokonferenz zu bekommen war nicht einfach aber möglich. Der Aufbau wurde immer komplexer und gleichzeitig immer weniger praktikabel. Außerdem möchte ich gerne anderen meine Lösungen empfehlen können. Zu dem Zeitpunkt wäre eine Umsetzung für Kolleginnen und Kollegen fast unmöglich.

Das ist meine Lösung

Vorerst: vor Kurzem bin ich auf EpocCam gestoßen, das mein Smartphone in eine externe Webcam verwandelt – das ist jedoch im Beitrag Videokonferenz/Meeting: Warum man keine neue Webcam braucht bereits gut beschrieben.

Mein Retter für fast sämtliche Probleme war die bei Streamern aus dem Gaming-Bereich beliebte Software OBS Studio. Dieses open-source Programm bietet für Windows, Mac und Linux die Möglichkeit viele unterschiedliche Video- und Audioquellen zugleich zu bündeln. Das entstehende Bild/Signal kann direkt aufgenommen werden, was eine erhebliche Arbeitserleichterung für den Videoschnitt darstellt. Keine Mühsame Audiosynchronisation mehr und auch der Bild-in-Bild-Schnitt fällt komplett weg. OBS ist nach ein paar Einrichtungsschritten direkt startbereit und zeigt mein Webcambild, das Bild meiner Smartphonelinse und den Inhalt meines iPad-Bildschirms auf einmal. Hier ein Screenshot aus einem aufgenommenen Video:

    Das praktische dabei ist, dass alle drei Bildquellen und meine Stimme zeitlich aufgenommen werden. Im Anschluss muss ich eigentlich keine Nachbesserungen mehr vornehmen, außer den Anfang und das Ende wegzuschneiden, wenn dabei zu viel Zeit vergangen ist (Einschalten/Ausschalten der Aufnahme-Funktion)

    Ein absoluter Vorteil ist aber nicht nur die Aufnahme-Funktion, sondern die virtuelle Webcam. Vereinfacht gesagt kann das in OBS zurecht gerichtete Bild als Webcam in Videokonferenzen ausgewählt werden. OBS gaukelt also dem Computer vor, dass es eine Webcam sei. Das Bild ist sozusagen zusammengesetzt aus mehreren Videoquellen und läuft in Echtzeit. Auch das Anpassen von Positionen der einzelnen Bilder ist problemlos möglich.

    So baue ich Lernvideos und virtuelle Webcam auf

    In OBS selbst habe ich mir einige sogenannte Szenen hergerichtet. In jeder Szene ist das Bild ein wenig anders. Es gibt welche, die nur ein Webcambild zeigen oder auch welche, wo iPad-Bildschirm mit Webcam-Bild-Einblendung zu sehen sind. Alle Eingaben können frei verschoben und in der Größe angepasst werden. Ebenso habe ich ein drei-Perspektiven-Bild zusammengebastelt, das folgendes zur gleichen Zeit zeigt:

    • mein Webcambild, auf dem ich zu sehen bin
    • den iPad-Bildschirm, wo ich vorrechnen kann
    • ein Kamerabild, das meinen Taschenrechner zeigt (damit ersichtlich ist, wie Eingaben erfolgen)

    Schema meiner Top 3 Szenen

    So baue ich Lernvideos und virtuelle Webcam auf

    Ja, klar. OBS ist kostenlos, EpocCam kann auch mit der kostenlosen Variante hier genutzt werden. Wer andere Geräte verwendet oder gar einen zweiten Computer mit in das System bringen will, der ist mit  der Software Mirroring360 gut beraten. Wer statt iPhone ein Android-Smartphone verwendet, kann statt EpocCam DroidCam verwenden. Damit schnell klar wird, wie das funktioniert, gibt es direkt eine kurze Anleitung, OBS ist aber auch ausreichend auf YouTube dokumentiert. Um die Szenen zu bestücken gibt es die Möglichkeit diverse Quellen hinzuzufügen:

    Audioquellen
    interne und externe Mikrofone

    Bildschirmaufnahme
    Bei der Fensteraufnahme wird nur das in der Quelle definierte Fenster aufgenommen. Dieses Fenster muss dabei nicht durchgehend aktiv sien.

    Videoaufnahmegerät
    Die integrierte Webcam aber auch externe Kameras, die via USB verbunden sind. Ebenso gibt es hier EpocCam (Smartphone als Webcam)

    Fernbedienung: Schneller Wechsel und live-Einblendungen

    Elgatos Streamdeck ist dafür eine Lösung, aber schau dir die nächsten Zeilen genau an, denn damit kannst du unter Umständen sehr viel Geld sparen.

    Das angesprochene Streamdeck ist ein Hardwareprodukt, dass über einige Knöpfe verfügt und an den Computer angeschlossen wird. Heruntergebrochen handelt es sich hierbei um eine Art Tastatur, die Gewisse Befehle an den Computer sendet um beispielsweise OBS fernzusteuern. Damit gelingt ein Wechsel zwischen Szenen schnell und einfach per Knopfdruck. Natürlich können auch Bilder, Text u.v.m. ein- und wieder ausgeblendet werden. Simple Befehle wie das Starten der Software OBS oder das Beenden einer Videoaufnahme zählen ebenso zu den Grundfunktionen. Da es sich hierbei um Hardware handelt, die mit spezieller Software ausgestattet ist, hat das seinen Preis.

    In meinem Fall hat ein iPad Mini der ersten Generation hier Abhilfe geschaffen: Die kostenlose Software Touch Portal läuft auf Windows, MacOS, Android, iOS und iPadOS und ist damit auch quer durch den Betriebssystem-Garten verfügbar. Ich empfehle einfach ein altes Smartphone oder Tablet, das nicht mehr in regelmäßiger Verwendung ist. Am Computer wird die Software installiert und eingerichtet, am Tablet/Smartphone gibt es dann die App, die jene grafische Übersicht bietet, die am Computer eingestellt wird. So wird in meinem Fall ein altes iPad zur Fernsteuerung für meinen Computer – ich nutze es vor allem für OBS. Dabei kann ich zwischen Szenen wechseln, die Aufnahme starten oder auch Einblendungen zu meinem Stream hinzufügen. Ein „Thumbs-Up-Emoji“ wird auf Knopfdruck eingeblendet und via virtueller Webcam für Teilnehmende in der Videokonferenz sichtbar.

    Aber ich verwende Windows und Android

    Ich bin davon überzeugt, dass auch das einige betreffen wird. Da Windows und Android nicht aus dem gleichen Haus stammen gibt es dabei nur mangelnde Integrität. Trotzdem haben einige Entwicklerinnen und Entwickler zahlreiche Lösungen. Viele Davon sind kostenpflichtig, manche sogar sehr kostspielig oder nur über ein komplexes Abo-System nutzbar. Eine Lösung, die sogar open-source ist, kann ich jedenfalls empfehlen. Auch wenn die Einrichtung auf den ersten Blick etwas komplexer erscheint, läuft auch das gut und ist bereits in diesem Video ausgezeichnet dokumentiert. Die Software scrcpy (screencopy) ist über GitHub verfügbar aber mehr dazu gibts wirklich im Video.

    Fazit kurz und knapp

    Ich spare mir nun nicht nur sehr viel Zeit bei der Videoproduktion, sondern kann effizient Videokonferenzen gestalten. Da ich fast ausschließlich im Browser arbeite funktioniert OBS auch bei allen gängigen Tools. Zoom wird bspw. auch in der Desktop-Variante unterstützt, Webex jedoch nicht, bei MS Teams ist es bei der Desktop-Version scheinbar eine Glückssache, ob OBS als Webcam erlaubt ist oder nicht – im Browser läuft es gut.

    Links aus diesem Beitrag

    Weitere Nützliche Informationen

    Am 18.04.2021 wurde dieser Beitrag um ein Paar Punkte und Möglichkeiten ergänzt. Im Zuge der Planung für eine eLecture (Online Fortbildung) wurden noch einige Details ans Tageslicht befördert, die ebenso in den Beitrag geflossen sind.

    In der eLecture wird ein „Tool“ erwähnt, dass es ermöglicht unter MacOS Desktopsymbole mit einem Klick zu verstecken – dies ist eine Applikation, die mit Hilfe von kurzen Terminal-Befehlen ausgeführt wird. Von außen sieht es nach einem eigenständigen Programm aus. Möchtest du wissen, was sich innerhalb des Programms befindet, dann öffne die Datei einfach mit der Software „Automator“ und schau hinein. Hier gibt es jedenfalls den Download:

    Die Möglichkeit der virtuellen Webcam in OBS und Microsoft Teams unter MacOS (Apple) sind nicht immer Freunde. Dieser Befehl kann dazu beitragen, dass virtuelle Webcams in der Teams-Desktop-App angezeigt werden. Einfach das Programm „Terminal“ öffnen, den folgenden Befehl dort einfügen und mit „Enter“ bestätigen:

    sudo codesign – remove-signature "/Applications/Microsoft Teams.app/Contents/Frameworks/Microsoft Teams Helper (Renderer).app"

     

    Am 19.04.2021 fand eine eLecture an der Virtuellen Pädagogischen Hochschule statt, die Aufzeichnung ist nun online, einfach den Button unten anklicken.

     

     

    Videokonferenz/Meeting: Warum man keine neue Webcam braucht.

    Videokonferenz/Meeting: Warum man keine neue Webcam braucht.

    Viele Stunden pro Woche vor dem Bildschirm? Videokonferenzen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen? Produktive Meetings und Arbeitsbesprechungen? Für diese Fälle eignen sich natürlich Videokonferenz-Tools, die wir bereits kennen. Was prinzipiell alle gemeinsam haben ist die Möglichkeit das Bild der Webcam einzublenden. Eine hohe Qualität ist da nicht immer vorhanden. Was taugt also für die Webkonferenz, was verwende ich?

    Tipps für die interne Webcam

    Grundsätzlich haben die allermeisten Laptops und auch einige All-in-one-Rechner eine Webcam im Display integriert. Dabei ist nicht nur die Linse, sondern der lichteinfangende Sensor wahnsinnig klein. Je kleiner der Sensor ist, desto schlimmer wird die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen. Deshalb habe ich in der Vergangenheit sehr oft „hell=gut“ transferiert. Je heller die eigene Umgebung ist, desto besser wird die Bildqualität in Videokonferenzen. Einige machten mich darauf aufmerksam, dass sie bessere Webcams als externes Gerät nutzen. Dabei kommen wir schnell in eine Preisregion von über 50 €. Auch ich bin betroffener und fand eine super Lösung.

    Jeder hat schon eine gute Webcam – aber nicht jeder hat sie schon entdeckt

    In vielen Beiträgen mache ich auf die Macht des eigenen Smartphones aufmerksam. Als täglicher Begleiter bietet es mir viele Möglichkeiten – doch auch als Webcam? Das muss man erst mal richtig verstehen.

    Eine Webcam, egal ob eingebaut oder als USB-Gerät, liefert dem Computer Bildinformationen. Dadurch kann die Information auch in den Videokonferenzen eingesetzt werden. Welches Gerät das Bild liefert ist in vielen Fällen egal. Da mein Smartphone eine deutlich bessere Kamera besitzt als mein Laptop, verwende ich nun diese einfach als Webcam. Einerseits habe ich damit nicht nur Geld gespart sondern auch deutlich bessere Bildergebnisse bei schlechten Lichtverhältnissen. Ich kann also auch mit „normalen“ Zimmerlampen oder bewölktem Himmel leben. Doch wie funktioniert das?

    Auf dem Smartphone installiert man sich eine App und auf dem betreffenden Computer einen passenden Treiber. Dieser sorgt dafür, dass das Smartphone-Bild an den Computer übertragen wird und der Computer das als „Webcam“ einstuft. Dadurch ist die Verwendung in diversen Videokonferenz-Systemen möglich.

    EpocCam von Elgato (iOS)

    Dieses Tool verwende ich, nachdem ich einige andere auch ausprobiert habe. Die kostenlose Version reichte für einen Test, ich investierte dann aber doch etwa 8€ für die Pro-Version. Im Verhältnis zu einer eigenen Webcam ist das immer noch fast nichts. Damit habe ich dann folgende Vorteile lieben gelernt:

    • Webcam-Position unabhängig vom Bildschirm (Verbindung auch via WLAN möglich)
    • Smartphone auch als Mikrofon nutzen
    • Smartphone als Dokumentenkamera in Videokonferenzen verwenden

    Gerade der letzte Punkt hat bei mir einige Sorgen gelöst. Im Mathematik Unterricht habe ich mein iPad in Verwendung. Das klappt eigentlich sehr gut, solange es nicht sehr geometrisch wird. Zehnjährigen die Handhabe mit Zirkel und Geo-Dreieck remote über Videokonferenzen beizubringen erfordert einiges an Geschick. Ich habe zwar eine gut funktionierende Lösung für mich gefunden (zwei Geräte in einer Videokonferenz), jedoch ist der Aufbau sehr komplex. EpocCam übernimmt jetzt für mich diesen Teil, denn mein Smartphone filmt dann einfach Papier und Stift, wenn ich etwas vorzeigen möchte. In 5 Sekunden gelingt es dann aber auch wieder so umzubauen, dass ich mit meinem Bild zu sehen bin. Mein Smartphone (iPhone) beherbergt die EpocCam-App, mein Laptop erkennt diese App als Webcam und so funktioniert das dann:

    1. EpocCam auf dem Smartphone installieren (Hier geht es zur App: Pro VersionFree Version)
    2. EpocCam Treiber auf dem Computer installieren (Windows | Mac)
    3. App am Smartphone starten und am Computer im Videokonferenz-Tool „EpocCam“ als Webcam auswählen

    Nicht nur das Bild, sondern auch der Mikrofon-Ton kann ausgewählt werden. Dadurch gibt es gleich eine vollwertige externe Webcam mit gutem Bild und in vielen Fällen auch gutem Ton. Die Bild- und Tonqualität von iPhones ist für diese Zwecke super. Und zum Abschluss: Ich habe ein iPhone mit drei verschiedenen Kameralinsen, die ich jeweils auch in EpocCam nutzen kann. Vor allem mit dem Weitwinkel-Objektiv des Smartphones schaffe ich viel Platz zwischen Linse und mir. 

    Android kann das nicht?

    Kurz gesagt: doch! Für EpocCam gibt es auch eine Alternative für Android-Smartphone. DroidCam (Playstore-Link) bietet ähnliche Möglichkeiten und der passende „Treiber“ wird von dev47apps für Windows/Linux mitgeliefert (Download).

    Diese Lösung habe ich jedoch nicht ausprobiert, sondern nur recherchiert.

    Mein Setup mit Vor- und Nachteilen

    Ich kann natürlich nur für meinen Fall sprechen, der zahlt sich jedoch nur aus, wenn alles sehr häufig verwendet wird:

    • Laptop
    • Smartphone als Webcam (EpocCam)
    • externes Großmembran-Mikrofon (USB)
    • LED-Licht
    • Tablet mit Stift

    Mein Mikrofon ist nicht mehr wegzudenken. Vor allem bei Video- und Voice-Over-Produktion greife ich darauf sehr gerne zurück. Das LED-Licht, ein Weihnachtsgeschenk bettet sich seit kurzer Zeit hervorragend ein. Da es auch akkubetrieben eine starke Leistung aufweist gibt es zahlreiche Einsatzszenarien, auch außerhalb von Videokonferenzen. Laptop, Smartphone und Tablet sind ohnehin die täglichen Instrumente. So in etwa kann das dann aussehen, wenn ich nicht gerade beim Schreibtisch sitze:

    ür Licht und Smartphone nutze ich mein altes Kamerastativ, das Smartphone dient als Webcam, das Licht hellt die Situation nochmals auf und das Mikrofon daneben zeichnet meine Stimme auf. Mit dem Tablet und der Bildschirmaufnahme gelingen so auch schnell und einfach Videos mit Bild-in-Bild.

    Wenn ich nun mein Heft/Buch während einer Online-Unterrichtsstunde zeigen möchte, kann ich das Smartphone einfach umpositionieren. Dafür eigenen sich aber andere Stative. Ähnlich wie bei allem sollte man vor einem Kauf festlegen, was man eigentlich machen möchte.

    Zur besseren Übersicht gibt es hier die einzelnen Produkte (ein Kauf zahlt sich aber auch auf anderen Plattformen aus; ansonsten gibt es noch die „gebraucht-wie neu“ Option):

    Es gibt natürlich auch viele weitere Optionen, verschiedene Hersteller und für jeden wird etwas anderes passen. Ich möchte weder Marken noch Produkte empfehlen, die ich nicht selbst im Einsatz habe.

    Lehrer in der Krise – Corona als Chance für die Bildung

    Lehrer in der Krise – Corona als Chance für die Bildung

    Derzeit befinden wir uns noch immer mitten in der Krise – doch welcher Krise eigentlich genau? Ist es nur die Pandemie oder deckt jene eben neue Krisen auf? Für die Bildung ist das Jahr 2020 eigentlich eine Chance vieles für die Zukunft vorzubereiten – nicht nur im Hygiene-Bereich.

    Wir schreiben den 16. März 2020 und auf meinem Terminkalender steht „Journaldienst“. Ein Begriff der Schule für eine Bereitschaft Schülerinnen und Schüler zu betreuen, die nicht zu Hause bleiben können. Es war im Laufe der Folgewochen eine willkommene Abwechslung zum Alltag vor dem Bildschirm. Bereits in den ersten Tagen des ersten Lockdowns war klar, dass viele Schulen keine Ahnung hatten, was jetzt zu tun ist. Gründe dafür sind jedoch sicher nicht in der Faulheit von Lehrerinnen und Lehren zu finden, sondern in Problemen, die seit Jahren da sind.

    Wie funktioniert das Lernen eigentlich?

    Ich bin kein Mediziner, kein Erziehungswissenschaftler, kein Psychologe, kein Lerntheoretiker sondern Lehrer. Damit habe ich von vielen Dingen nur geringe Kenntnis. Trotzdem muss ich natürlich wissen, wie das Lernen funktioniert – darauf baut mein Unterricht auf. Dabei kann ich das Buch „Lernen“ von Manfred Spitzer sehr empfehlen. Jene, die mich kennen werden wahrscheinlich kaum glauben können, dass ich diesen Autor empfehle, obwohl mein Leben weitestgehend digital verläuft. STOP! Ganz so einfach ist es nicht. Was ich aus diesen kritischen Ansichten auf jeden Fall lernte ist, dass man googeln nicht durch googeln lernt, sondern nur durch viel Hintergrundwissen. Dieser Punkt ist in der Schule sehr gut zu beobachten. Bei Rechercheaufträgen stehen Schülerinnen und Schüler vor einer Monsteraufgabe. Kaum wird die Suchmaschine des eigenen Vertrauens befüllt, werden Millionen von Ergebnissen geliefert. Dabei ergibt sich nun das Problem des Filterns. Das ist auch der Grund, warum bei Referaten Wikipedia zitiert wird.

    Ein großes Hintergrundwissen erleichtert die Suche im Internet enorm, weshalb ich sehr viel sehr schnell suchen und finden kann, wenn es sich um digitale Probleme handelt.

    Lernen ist motivations- und belohnungsempfindlich. Ohne Motivation und Lob wird der Prozess zum Problem. Ab und zu kann aber auch Bestrafung und Schmerz sehr dienlich sein – man denke einfach an das Beispiel sich den Finger an der heißen Herdplatte zu verbrennen. Dies stellt eine Ausnahme dar. Anhand Spitzers Erklärungen der neuronalen Karten kann ich vereinfacht wiedergeben, dass Lernen umso besser funktioniert, je mehr Wege für den Prozess durchs Hirn vollzogen werden müssen. Haptik unterstützt Lernen genauso wie die Phantasie. Ein klassisches Beispiel wäre hierbei das Erlernen von Vokablen. Wird mit jedem Wort eine Handlung verbunden, muss diese Information über mehrere Wege im Gehirn, was zur Unterstützung des Lernens führt. Dieser ganz kleine Überblick reicht für mein eigenes kleines Gedankenexperiment in diesem Beitrag.

    Digitale Bildung – nur so funktioniert es

    Das würden sich jetzt manche wünschen und mache eben nicht, ich wünsche es mir nicht. Hochemotional und authentisch kann ich in der Klasse stehen, jedoch keinen vergleichbaren E-Learning Kurs abbilden. Lernpfade bieten eine Abwechslung und Videokonferenzen können auch gut eingesetzt werden, doch ersetzen lässt sich der Präsenzunterricht nicht so einfach.

    Ich denke, je älter die Zielgruppe ist, desto besser funktioniert eine selbstgesteuerte Lernphase ohne Präsenz. Kooperative Onlineseminare gibt es bereits – die Virtuelle PH hat dahingehend ein großzügiges Programm.

    Aber: In einer Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung schreibt Prof. Dr. Bardo Herzig über digitale Medien:

    In didaktischer Hinsicht stellen digitale Medien Lernmaterialien bzw. Lernwerkzeuge dar.

    Prof. Dr. Bardo Herzig

    Dahingehend nehme ich meine digitale Umgebung auch als Werkzeug wahr. Ich verwende Tools in meinem Alltag um mein Lehrerleben effizienter zu gestalten. Dabei ist mein Ziel nicht das Streben nach mehr Freizeit, sondern nach Weiterbildung und sozial-emotionaler Hilfe für meine Schülerinnen und Schüler. Gerade der letzte Punkt gehört zu einem wichtigen Bestandteil, was ich im Laufe meines Lehramtsstudiums so nicht erfuhr.

    … ein Tipp am Rande

    Ja, digitale Tools können bei Lernenden gut ankommen. Die Abwechslung zum regulären Unterricht können Lernspiele aber genauso bieten wie Exkursionen. Auch wenn auf den ersten Blick ein Museumsbesuch bei Schülerinnen und Schülern nicht immer sehr gut ankommt, wird das vermittelte Wissen durchaus besser hängenbleiben.

    Digitale Medien können den eigenen Unterricht auffrischen – Vielfalt ist das Stichwort. Doch haptische und emotionale Erlebnisse dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

    Werkzeug – das braucht man

    Auch wenn die Diskussion ob digitale Medien gut oder schlecht sind niemals enden will, benötigen Schulen einige Dinge, bevor auch nur an E-Learning zu denken ist. Dabei hätten Entscheidungsträger schon viele Jahre vorher agieren können.

    Bevor auch nur das erste Kabel verlegt und der erste Computer ausgepackt wird, müssen Lehrende wissen, was sie tun. Wissen um Medienpädagogik, Medienbildung, Medienerziehung, Urheberrecht, Technik und Anwendungen sind die Grundlage. Was nutzt sonst der Computer im Unterricht?! Ich sehe digitale Medien in der Schulbildung als eine Medaille mit zwei Seiten. Auf der einen werden Lernende auf dem Weg in die Gesellschaft begleitet, vorbereitet unterstützt. Hilfe um das Verstehen, wie Software und Hardware funktionieren sind omnipräsent. Auf der anderen Seite ist ein umfangreiches Wissen über die Welt notwenig um auch nur den Hauch einer Ahnung zu erhalten, wie Software und Hardware funktionieren und anzuwenden sind. Wie oben weiter beschrieben wird nicht nur beim Anwenden gelernt, sondern bereits davor. Ich wage einen schrägen Vergleich aus einem von Manfred Spitzers Vorträgen, wobei er erklärt, wie Kinder laufen lernen:

    … vielmehr lernt das Kind das Laufen wie alles andere auch: von Fall zu Fall!

    Prof. Dr. med. Dr. phil. Manfred Spitzer

    Dabei stellt sich, umgewälzt auf digitale Medien im Unterricht zur Vorbereitung auf „das Leben“, für mich die Frage: Haben wir so lange Zeit oder wäre es nicht effizienter, wenn Kinder in der Schule viel über die Welt lernen und danach digitale Medien verwenden?

    Eigenstudie – so war es bei mir

    Heute fragen mich viele um Rat, wenn es um digitale Belange geht. Dabei reicht das Spektrum vom nicht funktionierenden Kopierer in der Schule über Webauftritte und Design bis hin zu komplexen Aufgaben am Computer, wobei ein tiefgreifendes Wissen Voraussetzung ist. Kann ich mit digitalen Medien so gut umgehen, weil ich bereits in der Primarstufe (Alter 7-10) mit Computern arbeitete?

    » NEIN «

    Meine ersten Experimente begannen etwa mit 14 Jahren, als mein Vater einen Computer anschaffte um selbst Fotos der Digitalkamera auszudrucken. Ein ISDN Anschluss mit 56k Modem war mit dabei um mit der Microsoft Windows Millennium Edition im Slow-Motion-Tempo durch das damalige Web 2.0 zu navigieren. Beim Herumspielen mit dem Gerät ist mir ein Fehler unterlaufen, den ich – so wies mich mein Vater an – selbst wieder lösen musste. Eine Lösung brachte einige Tage später das „Internet“ wieder zurück aber erst Jahre später erkannte ich meinen eigentlichen Fehler (Ich deaktivierte einen Treiber).

    Ich war einer der letzten meiner Schulklasse, der ein Handy mit Farbbildschirm besaß, der letzte in der Oberstufe, der schnelles Internet zu Hause hatte und erst kurz vor der Matura erwarb ich ein Smartphone, ein HTC Wildfire S. Am Ende meiner Sekundarstufenbildung verwendete ich das Handy bereits um Mitschriften zu digitalisieren, auf Google Drive abzulegen und zu teilen. Ich versuchte mich an verschiedenen Anwendungen im Internet und weil es sehr viel Spaß machte, lernte ich das vermutlich sehr schnell und nachhaltig.

    Aus dieser Geschichte leite ich nun ab, dass die Verwendung von digitalen Medien nicht mit zehn Jahren oder gar früher beginnen muss um auf ein späteres, digitaleres Leben vorbereitet zu sein.

    Seit drei Jahren unterrichte ich „Digitale Grundbildung“, ein Jahr zuvor bereits mit den Gegenstand „Medienerziehung“ (etwas ganz ähnliches). Dabei sehe ich, wie digitale Medien von Schülerinnen und Schülern im Alter von 10-12 Jahren verwendet werden. Das Führen eines Medientagebuchs gibt mir auch einen Überblick über die private Nutzung – damit gelingt das Thematisieren in der Gruppe auch deutlich einfacher und besser. Durch meine Kenntnisse im Social-Media-Bereich bin ich auch den Lernenden gegenüber authentisch und kann dementsprechend adäquat auf Fragen antworten. 

     

    So nutzen die Kinder die Medien

    Als der neu geschaffene Unterrichtsgegenstand „Medienerziehung“ – teilweise aus meiner Feder – in die Stundentafel meiner Schule übernommen wurde, war ich sehr froh. Die Überraschung folgt jedoch sehr unerwartet im Herbst. Die Schule war zum damaligen Zeitpunkt bereits mit WLAN ausgestattet und anstatt des herkömmlichen Informatik-Raumes gab es 26 Laptops, die sich automatisch ohne Passworteingabe mit den Netzwerk verbanden.

    Damit ausgestattet legte ich los, wie ich es eben für richtig hielt. Inspiriert vom Informatikunterricht meiner eigenen Schulzeit, angereichert mit aktuellen Themen, begab ich mich in die Klasse und die Kinder dort waren zum Teil vollkommen überfordert. Es gab wohl folgendes Problem: Schülerinnen und Schüler, die 2002-2006 geboren sind konnten zum Teil einen technologischen Bestandteil, den Computer, einfach überspringen und trotzdem digitale Medien in Form von Spielekonsole, Tablet oder Smartphone verwenden. Dadurch fehlte für mich ein wichtiger Bestandteil: Wie bediene ich einen Laptop. Ich musste also mit einer vollkommen heterogenen Gruppe arbeiten in der zum einen Personen bereits Computer-Erfahrungen vorwiesen während andere ein solches Gerät niemals zuvor bedienten. Mein persönliches Highlight war eine Schülerin, die ratlos vor dem Laptop saß und nicht wusste, was der Cursor/Mauszeiger ist. Sie wollte wohl mit reiner Gedankenkraft das kleine Pfeilsymbol am Bildschirm bewegen. Als ich ihr den Zusammenhang zwischen Bildschirm und Touchpad erläuterte verfolgte sie nicht nur mit den Augen, sondern mit dem gesamten Kopf die Mausbewegungen. Mit der Zeit legte sich das. Nach einem Semester war ich mir nicht mehr ganz so sicher, wie das in Zukunft weiterhin nachhaltig funktionieren wird. Ich, der sich für digitale Medien aussprach, musste nun feststellen, dass es doch nicht wie vermutet, einfach ist.

    Mit den Jahren legte ich mir ein Konzept zurecht – an den Lehrplan der Digitalen Grundbildung angelehnt und verknüpft mit meinem angesammelten Wissen über Medien und Kinder.

    Meiner Erfahrung nach werden Medien bei Kindern im Alter von 10-14 Jahren vor allem zum Vergnügen eingesetzt. Dabei spielt die Schule nur eine Nebenrolle, die Hauptrolle kommt den Erziehungsberechtigten und dem Freundeskreis zu. Das Elternhaus entscheidet maßgeblich mit, wie digitale Inhalte bei Kindern ankommen. Werden vorwiegend Spiele (z.B. an der Konsole) gespielt, dann gibt es natürlich kein Wissen darüber, wie Textverarbeitsungsprogramme am Computer funktionieren. Diese Feststellung ist für mich durch Erfahrungen aus der Schule klar und schlüssig.

    Nach dem Besprechen von Urheberrecht und dem Recht am eigenen Bild wird vielen Schülerinnen und Schülern erst klar, dass sie schon oft dagegen verstoßen haben, ohne es zu wissen. Auch die eigenen Eltern sind dann Täter. Wenn diese die eigenen Kinder ablichten und im Internet oder Chat-Gruppen (bspw. WhatsApp) präsentieren ohne vorher klar gefragt zu haben. Die Frage kann dabei natürlich nicht lauten: „Darf ich dich fotografieren?“. Eltern müssten den eigenen Kinder auch klar machen, was mit dem Foto passiert und hinweisen, dass solche Fotos dann für viele einsehbar und weiterverschickbar sind (auch wenn es nur die „Insta-Story“ ist). Der Schmale Grad, Eltern über das Kinderwissen zu erziehen, ist nicht einfach.

    Die aktuelle JIM-Studie (Medienpädagogischer Vorschungsverbund Südwest) präsentiert auch, dass bei 1.200 12-19 jährigen fast alle (>90%) ein Smartphone aber nur etwa 72% einen Laptop besitzen.

    Smartphone, Internet und Musik stehen bei der täglichen Mediennutzung an erster Stelle

    JIM-Studie 2020

    Social Media bei 11-17-jährigen

    Der jährliche Jugend-Internet-Monitor von Saferinternet bietet eine gute Übersicht, was Kinder und Jugendliche (n=400) mit Smartphone und Tablet so nebenher machen. Dabei spielt die Kommunikation und Interaktion mit Anderen eine wesentliche Rolle. Der Vergleich mit Fremden, virtuelle Vorbilder und Werbung stehen dabei im Fokus.  

    Wenn ich in der Schule meine Insights und Statistiken von YouTube, Twitch usw. zeige, dann ist oft das Staunen groß. Es gibt auch Fragestunden, wo die Gruppe Fragen stellen kann. Dabei kommt eigentlich immer, wie viel man mit YouTube verdient. Das ist auch klar, da immer ein oder zwei dabei sind, die YouTuber werden wollen. Auf diese Frage gehe ich nur indirekt ein und lenke die Diskussion in eine andere Richtung:

    Wer bezahlt eigentlich den YouTuber? Woher kommt das Geld? Bezahlt der, der ein Video anschaut eigentlich Geld dafür.

    Die Kinder in der ersten und zweiten Klasse (Mittelschule) sagen oft, dass die Klickzahlen oder die Anzahl der Abonnenten für das Geld sorgen und YouTube dann einfach Geld an die KanalbesitzerInnen ausschüttet. Das ist natürlich so nicht wahr. Vielen wird im Nachhinein erst bewusst, dass sie sich selbst oft Stundenlang Werbung ansehen und durch Produktplatzierungen (Product Placement) in YouTube Videos gelenkt werden. Natürlich ist da mein Unterricht nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn eine Reduktion der Aufruf-Quote erreiche ich damit nicht.

    Lücke im System?

    Woher sollen denn Lehrende eigentlich wissen, wie sie mit digitalen Endgeräten, Verwaltung und den jeweiligen Gesetzen im Schulkontext umgehen? Wie werden Lehrende auf den aktuellen 8-Punkte-Plan vorbereitet?

    Ab dem kommenden Schuljahr werden Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Schulstufe (Sekundarstufe 1; Mittelschule und AHS-Unterstufe) mit digitalen Endgeräten ausgestattet. Dabei gibt es „auch eine bestimmte Anzahl an Geräten für Pädagoginnen und Pädagogen in den teilnehmenden digitalen Klassen“ (Quelle: digitaleschule.gv.at). Das begrüße ich ja eigentlich, doch wie werden die angesprochenen Lehrerinnen und Lehrer darauf vorbereitet? Sicher wird es diverse Weiterbildungsmöglichkeiten geben und Austauschplattformen (formell und informell) sprießen aus dem Boden. Davon bekommen Lehramtsstudierende jedoch nur wenig mit, denn meiner Erfahrung nach wird das Konzept von der Spitze an begonnen und dringt dann erst in Richtung Fundament vor. 

    Durch angepasste Lehrpläne, Bücher und Mediatheken wird die Geräteinitiative am Papier in Schulen anlaufen. Schülerinnen und Schüler werden mit Endgeräten ausgestattet und die Fort- und Weiterbildung angekurbelt. Der Rest bleibt für mich ein Gedankenspiel.

    Das wünsche ich mir

    Einerseits hält die Digitalisierung und der Weg zum Paperless-Office in der Arbeitswelt weiter Einzug. Dokumentenmanagement, Dateimanagement, Textverarbeitung und Tabellenkalkulationen werden weitestgehend mit digitalen Endgeräten abgewickelt. Natürlich möchte ich, dass Schülerinnen und Schüler darauf gut vorbereitet sind. Gelingt die Vorbereitung durch „Auswendiglernen“ gewisser Befehle am Computer? Ein Beispiel: „Speichern unter …“ ist eine großer Herausforderung. Wird ein angelegtes Dokument abgespeichert, muss ein definiertes Ziel angegeben werden – dafür gibt es die Möglichkeit diesen Schritt ganz einfach auswendig zu lernen. Dadurch gelingt die Lösung genau für diese eine, spezielle Umgebung – wenn sich dabei etwas ändert (z.B. das Programm), kann es mitunter sehr schwierig werden. Als Mathematiker ist das vollkommen klar, weil wer nur die Formel kennt oder ein Beispiel auswendig lernt wird bei künftigen Aufgaben eher scheitern, als jener, der das „große Ganze“ im Hintergrund versteht.

    Daher lautet meine Empfehlung eben nicht Computer, Laptops oder andere digitale Endgeräte „hart“ zu erlernen, sondern durch einen gezielten und wohl überlegten Einsatz im Unterricht ein unterschwelliges Interesse (wenn auch manchmal erzwungen) zu wecken. Beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Unterrichts mit Inhalten und Wegen und stoßen dabei auf Probleme könnte damit die Chance größer sein, dass sie dieses Problem, vielleicht auch mit Hilfe anderer, lösen. Ein Computerspiel, das vor allem seit 2019 Einzug in Kinderzimmern hält ist Fortnite. Dabei geht es vereinfacht gesagt darum, andere Spielerinnen und Spieler abzuschießen, sodass man als letzter überlebt und damit gewinnt. Warum auch immer ist das Spiel derart beliebt, sodass mehr als 60% meiner Schülerinnen und Schüler es regelmäßig oder unregelmäßig spielen. Wenn ein Fehler im spiel auftritt, dann suchen die Lernenden (verzweifelt) nach einer Lösung. Wenn dieser Punkt erreicht ist, dann entwickelt sich die notwendige Lösungskompetenz. 

    Weil es Spaß macht, lohnt es sich für Kinder auch, sich damit weiter zu beschäftigen. Das versuche ich mir zu Nutze zu machen. In der ersten Klasse (etwa 10-jährige) haben viel Freude mit dem gestalten von Glückwunschkarten für Weihnachten. Dabei bietet sich ein erster Einstieg in Textverarbeitungsprogramme an. Was macht eine Schriftart mit dem Text, wie is das mit der Schriftgröße und Farbe, wie füge ich ein Bild ein? Diese Fragen werden dann via Buddy-System erklärt. Nach einer grundlegenden Information von mir können einige das Wissen bereits anwenden und zeigen sehr oft mit Begeisterung den anderen, langsameren, wie es geht.

    Jetzt ganz konkret, damit mein geplantes Vorhaben – der unterschwellige Einsatz digitaler Medien im Unterricht – auch klappt:

    • umfassende digitale Ausstattung für Lehrende
    • gezielte und verpflichtende Fortbildungen oder
    • gezielte und passende Fortbildungen die freiwillig durch gesetzte Anreize besucht werden
    • Einheitliches Konzept pro Schulstandort mit Vernetzung zu Good-Practice von anderen
    • Gigabit-WLAN in allen Räumen
    • 1 zu 1 Ausstattung von Schülerinnen und Schülern
    • Extra Verwaltungspersonal, die für die Wartung sämtlicher Geräte da sind
    •  Einfach zu verstehende Anwendugsbeispiele und regelmäßige „Vor-Ort-Schulungen“

    Schlusskommentar

    Auch dieser lange Beitrag endet! Mit kombinierten Kenntnissen aus Medienpädagogik, Erziehungswissenschaft, Pädagogik, Medienerziehung, Mediendidaktik, Erfahrung und Grundzügen aus der Psychiatrie (Lernen) ist mir klar, dass Googeln nicht durch googeln erlernt werden kann und damit auch „speichern unter …“ kein auswendig gelerntes Verfahren sein kann. Viel mehr müssen die Hintergründe verstanden und das Eigeninteresse geweckt werden – und das geht natürlich schon ab sechs bis sieben Jahren (auch ohne digitale Endgeräte).